ROBOTEUS / WISSEN

20.10.2026

Handgeführtes Laserschweißgerät: Anwendungen, Grenzen und Geräteauswahl

Wann ist ein handgeführtes Laserschweißgerät sinnvoll? Leistung, Kühlung, Lieferumfang, Materialgrenzen und Arbeitsschutz im Vergleich zur automatisierten Schweißzelle.

Spawarka laserowa dla kogo

Ein handgeführtes Laserschweißgerät besteht aus einer Faserlaserquelle (Fiber — einem Laser, dessen Strahl in einer dotierten Glasfaser entsteht und durch diese zum Schweißkopf geführt wird), einer Pistole in der Hand des Bedieners statt eines robotermontierten Kopfes, einem Drahtvorschub und einem Kühlsystem. Der Bediener führt den Strahl wie einen WIG-Brenner entlang der Fügestelle. Die Naht entsteht jedoch schneller, ist schmaler und bringt weniger Wärme in das Material ein.

Diese Geräte haben als Alternative zu WIG bei Edelstahlblechen und dünnwandigen Konstruktionen Einzug in kleine und mittlere Betriebe gehalten. Sie haben aber klare Grenzen: Materialdicke, Serienlänge, Metallart und Sicherheit beim Umgang mit einem Laser der Klasse 4. Dieser Beitrag erläutert die Unterschiede zum automatisierten Arbeitsplatz, den Lieferumfang, die Auswahl von Leistungsklasse und Kühlung sowie geeignete Anwendungen und Grenzen.

Die Zahlen stammen aus Produktdatenblättern und Veröffentlichungen von Herstellern und Lieferanten von Laserschweißgeräten, darunter Roboteus. Wo Daten fehlen, beschreiben wir die Zusammenhänge ohne Zahlen. Preise behandeln wir im separaten Beitrag dazu, woraus sich der Preis eines Laserschweißgeräts zusammensetzt.

Wie sich ein handgeführtes Laserschweißgerät vom automatisierten Arbeitsplatz unterscheidet

Die Prozessphysik ist dieselbe: Ein fokussierter Laserstrahl schmilzt Metall im Wärmeleitungsmodus (flache, optisch ansprechende Naht) oder im Tiefschweißmodus (Keyhole, wenn der Strahl einen Dampfkanal im Material bildet). Die Strahloszillation, auch Wobble genannt, verbreitert die Naht und erlaubt größere Fügespalte. Schutzgas und Zusatzdraht funktionieren ähnlich wie bei Lichtbogenverfahren. Der Unterschied liegt darin, wer den Kopf führt.

Am automatisierten Arbeitsplatz führt ein Roboter den Kopf: gleiche Bahn, gleiche Geschwindigkeit und gleicher Winkel an jedem Bauteil. Bei der handgeführten Variante ist der Bediener für Geschwindigkeit, Winkel und Abstand zum Material verantwortlich. Das bietet Flexibilität — ungewöhnliche Bauteile lassen sich ohne Programmierung schweißen —, bedeutet aber auch, dass die Wiederholgenauigkeit vom Menschen abhängt. Das enge Parameterfenster beim Laserschweißen verzeiht weniger als ein MIG-Lichtbogen.

Zwei weitere praktische Unterschiede kommen hinzu. Ein Roboter benötigt Positionierer, Vorrichtungen und Programmierer; ein handgeführtes Schweißgerät benötigt Tisch, Abschirmungen und geschultes Bedienpersonal. Der Roboter arbeitet in einer umzäunten Zelle, deren Konstruktion den Strahlschutz übernimmt. Bei der handgeführten Variante muss der Schutz für Klasse 4 den Bediener und alle Personen im Bereich möglicher Reflexionen umfassen.

Was zum Lieferumfang gehört: Quelle, Pistole, Vorschub und Kühlung

Ein typisches Paket besteht aus vier Komponenten, die separat geprüft werden sollten. Am Beispiel des Laserschweißgeräts RBW 1500:

  • Quelle: Raycus-Faserlaser mit 1500 W, Dauerstrich- und Pulsbetrieb, Einstellung von Leistung, Oszillationsbreite (Wobble), Frequenz und Drahtvorschubgeschwindigkeit.
  • Pistole: leicht, mit austauschbarer Optik und Düsen. Optikschutzgläser und Düsen sind Verschleißteile.
  • Vorschub: automatischer Drahtvorschub im Lieferumfang, mit austauschbaren Rollen und auf den Drahtdurchmesser abgestimmten Führungseinsätzen.
  • Kühlung: industrieller S&A-Kühler, Flüssigkeitskühlung.

Hinzu kommt die Steuerung: Beim RBW 1500 sind die Menüs von Steuerung und Drahtvorschub auf Polnisch verfügbar. Beim Kauf wirkt das nebensächlich, im Arbeitsalltag entscheidet es für polnischsprachige Bediener aber darüber, ob sie Parameter selbst ändern oder auf jemanden warten müssen, der das Menü versteht.

Schutzbrillen, Abschirmungen und Absaugung sind meist nicht enthalten — fragen Sie separat danach. Diese Komponenten werden auf den Arbeitsplatz und nicht auf das Schweißgerätemodell abgestimmt. Wir beschreiben sie im eigenen Sicherheitsabschnitt.

1. Leistungsklasse und Materialdicke

Die Quellenleistung entscheidet über mögliche Durchschweißtiefe und Geschwindigkeit. Zwei Bezugspunkte aus Herstellerdatenblättern: Das RBW 1500 (1500 W) schweißt Baustahl, Edelstahl und Aluminium bis 5 mm; ein polnischer Hersteller erklärt zu seinem 2000-W-Gerät, dass „eine Leistung bis 2 kW vollständige Durchschweißung bis 6 mm ermöglicht“. Im Katalog eines Händlers hat das leichteste Modell 800 W, zwei weitere — eines luft- und eines wassergekühlt — jeweils 1500 W.

Diese Zahlen sind Herstellerangaben zu Maximalwerten, keine üblichen Arbeitswerte. Vollständige Durchschweißung an der Obergrenze bedeutet Arbeiten am Rand des Parameterfensters: langsamer und mit höherer Empfindlichkeit gegenüber Spalt und Kantenvorbereitung. Wenn Sie regelmäßig nahe an der maximalen Dicke schweißen, sollten Sie eine höhere Leistungsklasse oder beidseitiges Schweißen erwägen, statt der Maschine den letzten Millimeter abzuverlangen.

Bei dünnen Blechen ist es umgekehrt: Ein handgeführtes Laserschweißgerät mit 1500 W arbeitet dann mit einem Bruchteil seiner Leistung. Die Grenzen setzen eher Handruhe und Führungspräzision als die Quelle. Hier liegt der größte Vorteil gegenüber WIG: Nach Unterlagen eines Anbieters kann die Produktivität bis zu zehnmal höher sein als bei WIG. Ein anderer Hersteller nennt eine kleine Wärmeeinflusszone, ein ansprechendes Nahtbild und Wiederholgenauigkeit als Vorteile.

2. Luft- oder Wasserkühlung

Quelle und Optik erwärmen sich; deshalb besitzt jedes handgeführte Laserschweißgerät ein Kühlsystem. Flüssigkeitskühlung mit Kühler — wie beim RBW 1500, dem wassergekühlten 1500-W-Modell des erwähnten Händlers und dem oben genannten 2-kW-Gerät — ist die industrielle Lösung. Der Hersteller des letztgenannten Geräts gibt bei Wasserkühlung eine Einschaltdauer von hundert Prozent an. Luftkühlung (800-W- und 1500-W-Modelle desselben Händlers sowie bei einem polnischen Anbieter auch 2000-W- und 2500-W-Geräte) macht Kühler, Kühlmittel und Kühlschlauch überflüssig. Das Gerät ist leichter und einfacher zu Montageeinsätzen zu transportieren.

Der Händler beschreibt sein wassergekühltes 1500-W-Modell als „für dickere Materialien“ und sein luftgekühltes 800-W-Modell als das leichteste im Sortiment. Das fasst den Kompromiss gut zusammen: Luft für Mobilität und unterbrochenen Betrieb, Wasser für Dauerbetrieb und anspruchsvollere Aufgaben. Fragen Sie bei Luftkühlung, wie lange das Gerät im Dauerbetrieb die volle Leistung hält, bevor es sie reduziert.

Ein Kühler ist nicht wartungsfrei: Er benötigt Kühlmittel und einen sauberen Kreislauf. Verschmutzungen können zur Überhitzung der Optik führen. Die Kühlung gehört daher auf die Wartungsliste und ist kein reiner Einmalaufwand.

3. Die Pistole: Gewicht, Optik und Verschleiß

Der Bediener hält die Pistole während der gesamten Schicht. Ihre Masse ist deshalb ein ergonomischer Parameter und kein Marketingdetail. Ein Hersteller gibt ein Pistolengewicht von 650 g an. Roboteus beschreibt die Pistole des RBW 1500 als leicht, mit austauschbarer Optik und Düsen. Nehmen Sie beim Modellvergleich die Pistole mit angeschlossener Faserleitung und angeschlossenem Schlauch in die Hand: Die Pistole allein wiegt weniger als das, was tatsächlich geführt werden muss.

An der Pistole verschleißen drei Dinge: das Optikschutzglas (Spritzer lagern sich ab und streuen den Strahl), die Düsen (mechanischer Verschleiß und Spritzer) sowie die Drahtführungseinsätze. Fragen Sie nach Kosten und Wechselhäufigkeit bei Ihrem Material. Das sind alltägliche Betriebskosten und keine Randnotiz in der Anleitung.

Austauschbare Optik hat einen weiteren Nutzen: Unterschiedliche Düsen und Einstellungen für Schweißen mit und ohne Draht, Kehl- und Stumpfnähte sowie teilweise für die Oberflächenreinigung. Je schneller der Bediener umrüstet, desto kürzer steht der Arbeitsplatz still.

4. Stromversorgung, Gewicht und Hallenfläche

Ein handgeführtes Laserschweißgerät benötigt nicht immer Drehstrom: Das RBW 1500 arbeitet am einphasigen 230-V-Netz. Der Arbeitsplatz kann damit auch dort eingerichtet werden, wo keine Drehstromsteckdose vorhanden ist. Das gilt aber nicht für die gesamte Leistungsklasse: Manche Geräte, auch mit 1500–2000 W, benötigen Drehstrom. Prüfen Sie daher das Datenblatt des konkreten Modells. Der Hersteller des erwähnten 2-kW-Geräts nennt einen Quellenwirkungsgrad von mehr als zweiundvierzig Prozent. Bei gleicher Ausgangsleistung nimmt eine effizientere Quelle weniger Energie auf und erzeugt weniger Abwärme.

Zum Gerätegewicht: Das RBW 1500 wiegt 120 kg. Es lässt sich damit innerhalb der Halle bewegen, aber nicht einfach Treppen hinauftragen. Für Außeneinsätze kommen luftgekühlte Konstruktionen infrage — mit Abstrichen bei der Einschaltdauer.

Die benötigte Hallenfläche umfasst mehr als den Stellplatz der Maschine. Ein handgeführter Laserschweißplatz benötigt Abschirmungen gegen Strahl und Reflexionen, Rauchabsaugung am Tisch und eine Schutzgasflasche. Planen Sie dies vor dem Kauf. Ohne Abschirmungen darf das Gerät nicht in einer Halle betrieben werden, in der sich andere Menschen befinden.

Für wen eignet sich ein handgeführtes Laserschweißgerät für Metall?

Vier typische Betriebsprofile, bei denen ein handgeführter Laser sinnvoll ist:

  • Metallbauwerkstatt und Einzelteilfertigung. Schweißen ohne Programmierung, schneller Wechsel zwischen Bauteilen und ein ansprechendes Nahtbild an sichtbaren Teilen wie Geländern, Metallmöbeln und Gehäusen.
  • Service und Reparaturen. Einphasige Versorgung und Verschieben des Arbeitsplatzes innerhalb der Halle; Schweißen dünner Teile ohne Verformungen, die sich später nicht mehr richten lassen.
  • Kleinserienfertigung. Wenn Serien zu kurz für eine wirtschaftliche Roboterprogrammierung sind und WIG zu langsam ist. Der handgeführte Laser verkürzt die Schweißzeit und verringert den anschließenden Schleifaufwand.
  • Edelstahlkonstruktionen. Geringer Wärmeeintrag bedeutet weniger Anlauffarben durch Oxidschichten und ein geringeres Risiko der Sensibilisierung für interkristalline Korrosion bei austenitischen Stählen 304 und 316. Argon als Schutzgas, ER308L oder ER316L als Draht, anschließend Passivieren oder Beizen: Der Prozess entspricht grundsätzlich dem bei WIG, ist aber schneller und verursacht weniger Verformung.

Der gemeinsame Nenner: viele kurze, unterschiedliche Nähte an dünnem bis mitteldickem Material, mit Schwerpunkt auf Optik und geringer Verformung. Trifft das auf Ihren Betrieb zu, ist das handgeführte Laserschweißgerät ein Werkzeug, das WIG bei den meisten Aufgaben ersetzt, statt es nur zu ergänzen.

Wo die Grenzen des handgeführten Laserschweißgeräts liegen

Eine ehrliche Liste der Grenzen umfasst vier Punkte. Jeder beschreibt keine grundsätzliche Schwäche der Technologie, sondern eine Grenze der handgeführten Variante.

Dicke Querschnitte. Laut Herstellerdatenblättern liegt die Obergrenze bei 5 mm (RBW 1500) beziehungsweise 6 mm (2-kW-Gerät eines Herstellers). Darüber bleiben MIG/MAG oder Mehrlagenschweißen mit anderen Verfahren. Ein handgeführter Laser ersetzt keine halbautomatische Schweißanlage im schweren Stahlbau; dafür ist er auch nicht gedacht.

Lange Serien. Bei Hunderten identischer Bauteile wird die Wiederholgenauigkeit des Bedieners zum begrenzenden Faktor und die Arbeitsstunde des Schweißers zum Hauptkostenpunkt. Dann sollte ein Roboter den Kopf führen. Der Schweißroboter RBR 2110S ist ein Sechsachsroboter mit 2100 mm Reichweite, 10 kg Traglast und ±0,07 mm Wiederholgenauigkeit, kombiniert mit einem MIG-Schweißgerät mit 350 A. Er eignet sich für Serien, bei denen jede Naht der vorherigen entsprechen soll. Wann dieser Wechsel sinnvoll ist und wann nicht, erklärt der Beitrag dazu, wann ein Roboter den Schweißer ersetzt.

Aluminium und verzinktes Blech. Laut Unterlagen eines Anbieters sind dies die größten Herausforderungen beim Laserschweißen. Aluminium und Kupfer reflektieren den Strahl mit einer Wellenlänge von etwa 1 µm. Das ist zugleich eine Gefährdung des Bedieners und eine verfahrenstechnische Schwierigkeit. Bei verzinktem Blech verdampft Zink im Schmelzbad und verursacht Porosität. Für das RBW 1500 wird Aluminiumschweißen bis 5 mm angegeben, doch das Parameterfenster ist eng und erfordert Versuche an der konkreten Legierung.

Spalt und Kantenvorbereitung. Der Laserstrahl ist schmal und daher empfindlicher gegenüber Fügespalt und Passung als MIG. Wobble und Draht erweitern die Toleranz, ersetzen aber keine Bauteilvorbereitung. Werden Ihre Teile mit Graten und Spalten aus dem Plasmazuschnitt angeliefert, zeigt ein Laserschweißgerät dies schneller als eine halbautomatische Anlage. Die vollständige Liste der Einschränkungen samt Erklärung ihrer Ursachen finden Sie im Beitrag zu den Nachteilen des Laserschweißens.

Sicherheit: ein Laser der Klasse 4 in der Hand des Bedieners

Ein handgeführtes Laserschweißgerät ist ein Laser der Klasse 4 mit einer für das Auge unsichtbaren Wellenlänge von etwa 1 µm. Strahl und Metallreflexionen können die Augen ohne Vorwarnung schädigen. Schutzausstattung ist deshalb keine Option. Mindestanforderungen sind Schutzbrillen mit geeigneter optischer Dichte für diese Wellenlänge für Bediener und alle Personen im Bereich, Abschirmungen gegen Strahl und Reflexionen sowie Schweißrauchabsaugung.

Bei der handgeführten Variante ist das Risiko aus zwei Gründen höher als in einer Roboterzelle. Erstens bestimmt der Bediener selbst, wohin der Strahl gerichtet wird. Kontaktüberwachungen an der Pistole — der Strahl wird erst aktiviert, wenn die Düse das an die Klemme angeschlossene Werkstück berührt — begrenzen das Risiko, beseitigen aber keine Reflexionen. Zweitens können Reflexionen an glänzenden Oberflächen wie Aluminium, Kupfer oder poliertem Edelstahl ihre Richtung unvorhersehbar ändern. Deshalb werden die Abschirmungen nach Bauteilgröße und Hallenanordnung ausgewählt und nicht nach dem Schweißgerätemodell.

Die Bedienerschulung gehört zur Einführung und ist kein Zusatz. Sie umfasst Menübedienung, Parameterauswahl, Wechsel von Schutzgläsern und Düsen sowie die Regeln für Laser der Klasse 4. Auf der Kategorieseite Laserschweißgeräte von Roboteus finden Sie die Parameter des RBW 1500 und können ein prozessbezogenes Angebot anfordern — einschließlich Fragen zu Abschirmungen und Schulung.

Häufige Fragen

Welche Materialdicke schweißt ein handgeführtes Laserschweißgerät?

Laut Herstellerdatenblättern schweißt das RBW 1500 (1500 W) Baustahl, Edelstahl und Aluminium bis 5 mm; ein 2000-W-Gerät eines polnischen Herstellers erreicht vollständige Durchschweißung bis 6 mm. Das sind Maximalwerte, bei denen langsamer und mit geringerer Spalttoleranz gearbeitet wird. Der komfortable Arbeitsbereich liegt deutlich darunter.

Kann ein handgeführtes Laserschweißgerät Aluminium schweißen?

Ja, für das RBW 1500 wird Aluminium bis 5 mm angegeben. In der Praxis zählt Aluminium laut Unterlagen eines Anbieters neben verzinktem Blech zu den größten Herausforderungen: Es reflektiert den Strahl und hat ein enges Parameterfenster. Fordern Sie vor dem Kauf einen Versuch mit Ihrer Legierung und Materialdicke an.

Benötigt ein handgeführtes Laserschweißgerät Drehstrom?

Nicht immer. Das RBW 1500 arbeitet mit einphasigen 230 V, sodass der Arbeitsplatz ohne Drehstromsteckdose eingerichtet werden kann. Andere Modelle, auch in derselben Leistungsklasse, benötigen teilweise Drehstrom. Prüfen Sie die Anforderungen des konkreten Geräts beim Lieferanten.

Wasser- oder Luftkühlung — was ist die richtige Wahl?

Wasser mit Kühler ist die Lösung für Dauerbetrieb und dickere Materialien. Ein Hersteller gibt bei Wasserkühlung eine Einschaltdauer von hundert Prozent an. Luft ermöglicht ein leichteres Gerät ohne Kühler und Kühlmittel, begrenzt aber die Einschaltdauer. Ein Händler beschreibt sein wassergekühltes 1500-W-Modell als „für dickere Materialien“ und sein luftgekühltes 800-W-Modell als das leichteste.

Ersetzt ein handgeführtes Laserschweißgerät WIG?

Bei dünnen und mitteldicken Blechen, besonders Edelstahl, meist ja. Laut Unterlagen eines Anbieters kann die Produktivität bis zu zehnmal höher und die Wärmeeinflusszone kleiner sein. WIG bleibt dort sinnvoll, wo ein Schmelzbad bei anspruchsvollem Material sehr präzise kontrolliert werden muss oder sich die Investition in einen Laser nicht rechnet.

Müssen für ein handgeführtes Laserschweißgerät Abschirmungen gekauft werden?

Ja. Es handelt sich um einen Laser der Klasse 4. Schutzbrillen mit geeigneter optischer Dichte, Arbeitsplatzabschirmungen und Rauchabsaugung sind daher Voraussetzungen für die Inbetriebnahme und keine Option. Meist sind sie nicht im Maschinenpreis enthalten. In den Katalogen polnischer Händler werden Arbeitsschutzsets und Absaugungen separat aufgeführt.

Quellen

  • https://roboteus.com/pl/maszyny/spawarki-laserowe/spawarka-laserowa-rbw-1500/ — Parameter des RBW 1500 (Quelle, Materialdicken, Kühlung, Versorgung, Gewicht, Vorschub)
  • https://roboteus.com/pl/maszyny/spawarki-laserowe/ — Kategorie Laserschweißgeräte von Roboteus
  • https://roboteus.com/pl/maszyny/roboty-przemyslowe/robot-przemyslowy-rbr-2110s/ — Parameter des Roboters RBR 2110S

Redaktioneller Hinweis

Die genannten Parameter stammen aus Produktdatenblättern mit Stand Oktober 2026 und hängen von Maschine, Material, Dicke und Kantenvorbereitung ab. Die Listenpreise der Lieferanten ändern sich. Dieser Text ersetzt weder die Herstelleranleitung noch die Arbeitsschutzvorschriften für Laser der Klasse 4.